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  • Hadi-Plast Geschäftsführer Dr. Karsten Anger gratuliert Franz Vullhorst zum 80. Geburtstag. (Foto: Hadi-Plast)
    Hadi-Plast Geschäftsführer Dr. Karsten Anger gratuliert Franz Vullhorst zum 80. Geburtstag. (Foto: Hadi-Plast)

Herzlichen Glückwunsch

Dienstag, April 30, 2019

Einen besonderen Glückwunsch konnte Geschäftsführer Dr. Karsten Anger übermitteln und gratulierte Franz Vullhorst zum 80. Geburtstag. Mit 80 Jahren ist Vullhorst der älteste Hadi-Plast-Mitarbeiter, aber sicher auch der Erfahrenste.

Der Hövelhofer Maschinenbauer entwickelt und baut Sonderautomaten und -Maschinen. „Wir freuen uns, einen echten Senior-Manager unter unseren Mitarbeitern zu wissen“, freut sich Anger über die professionelle Unterstützung. Über 20 Maschinen hat Vullhorst in den letzte zehn Jahren für Hadi-Plast entwickelt und gebaut.

  • Präsentation des Oktokopters (vorne von links): Christian Fortmeier, Lucas Eickmann, Thomas Meier-Wiethoff, Benedikt Michaelis, Konstantin Grotebrune sowie (hinten von links) Peter Kesselmeier, Lothar Marxcord, Michael Kesselmeier, Ralf Dirks, Michael Berens, Hans-Georg und Sohn Max Liemke, Franz-Josef Kaimann, Jürgen Kaimann, Klaus Grotebrune und Dr. Karsten Anger (Hadi-Plast).
  • Das Echtzeitfoto mit dazugehöriger Wärmebildaufnahme beweist, dass der in der Bildmitte gezeigte Gerätewagen vor Kurzem noch lief. Der Bereich unter der Motorhaube strahlt Wärme ab, genau wie die Menschen.
  • Der Oktokopter der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof, deren Anschaffung die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung mit einer Spende in vierstelliger Höhe unterstützte.
Nov 05, 2018

Hadi-Plast sponsert Feuerwehr-Drohne

Die Freiwillige Feuerwehr Hövelhof konnte jetzt mit Unterstützung der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung sowie weiteren vier Unternehmen einen Oktokopter anschaffen: Eine eigens für die Hövelhofer Wehr gebaute Drohne. Das unbemannte Luftfahrzeug, kurz UAV (unmaned aircraft vehicle) genannt, hilft bei der Rettung von Menschenleben, aber auch bei der Bekämpfung von Bränden und Umweltkatastrophen. Die speziell auf den Umgang mit der vielseitigen Technik geschulten zehn Hövelhofer Feuerwehrleute können mit der Drohne ganz neue Möglichkeiten der Lageerkundung und Lagebeurteilung beim Retten, Löschen und Bergen nutzen. „Als örtliches Industrieunternehmen tragen wir Mitverantwortung für die Menschen hier“, sagt Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung. „Eine namhafte Spende war für uns Ehrensache.“

Die 15.000 Euro teure Drohne, die auch Nachtsichttechnik und Wärmebildkamera an Bord hat, ist 20 Minuten nach dem Auslösen des Alarms einsatzbereit. „Ihre Anschaffung wäre ohne die großzügige Spendenbereitschaft heimischer Unternehmen nicht möglich gewesen“, sagt Ralf Dirks, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof.

Die technische Ausstattung der Spezialdrohne wurde bis ins Detail geplant. Im Einsatz bedient ein Fachmann die Drohne als Pilot, ein anderer wertet an Ort und Stelle auf einem Bildschirm die gesendeten Bilder aus und gibt die Informationen sofort an die Kameraden weiter. Ob ein Dachstuhl brennt und dort Vermisste gesucht werden müssen oder etwa die Ausdehnung eines Waldbrands in der großflächigen Senne kontrolliert werden muss: Die Drohne kann in verschiedenen Höhen bis zu 5.000 Metern und auch in Räumen den notwendigen Überblick mit Echtzeitbildern verschaffen. Das 2,5 Kilogramm schwere Gerät transportiert zudem selbst Lasten bis zu 6,5 Kilogramm. Die Drohne sorgt außerdem für Funk- und Kommunikationssicherheit. Sollte sie ausfallen, landet sie automatisch an ihrem Startort.

  • Zusammen mit Falkner Martin Brinker (rechts), der selbst einen Keilschwanzadler zeigt, präsentieren die Hadi-Plast-Mitarbeiter David Kühlmann einen Wüstenbussard und Tanja Rebe einen Rotrückenbussard.
  • In Berlebeck auf Augenhöhe mit der Natur: Hadi-Plast Mitarbeiterin Tanja Rebe und ein Rotrückenbussard, der zur Familie der Habichtartigen gehört.
  • Klaus Hansen, Leiter der Adlerwarte Berlebeck und zugleich Leiter des neuen Artenschutzzentrums OWL, zeigt Tanja Rebe, wie sie den Rotrückenbussard richtig aufsitzen lässt.
Okt 23, 2018

Hadi-Plast unterstützt Artenschutz

Hövelhof. Weil der Kunststoff-Spritzguss-Spezialist Hadi-Plast als Industrieunternehmen die Nachhaltigkeit auch beim Naturschutz regional konkret fördern will, unterstützte er jetzt mit einer Spende in Höhe von 500 Euro das neu entstehende Artenschutzzentrum Ostwestfalen Lippe in Detmold. Dort können künftig pflegebedürftige kleine wie große Fundvögel unter artgerechten Bedingungen gesund gepflegt oder großgezogen und dann hoffentlich wieder ausgewildert werden.

Die vorhandenen Versorgungsmöglichkeiten der Adlerwarte Berlebeck bei Detmold reichten für die zunehmende Zahl an verletzten Wildvögeln nicht mehr aus. Deshalb entsteht jetzt auf dem Gelände der Adlerwarte das Artenschutzzentrum, in dem über 400 hilfsbedürftige Tiere versorgt werden können. „Durch das Fachpersonal der Adlerwarte sowie die Mitarbeiter des Bundesfreiwilligen Dienstes oder Ökologischen Jahres ist eine professionelle Versorgung gewährleistet. Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Spende dazu beitragen können den Neubau zu finanzieren, damit ,Pechvögel‘ genesen und wieder abheben können“, sagt Dr. Karsten Anger, Geschäftsführender Gesellschafter der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung.

  • Die Fanuc, hier bei der Anlieferung, ist das High-End-Gerät. Bis David Esau (links) sie bedienen darf, muss er mit Ausbilder Marco Windmann noch lernen, wie die Maschine funktioniert.
  • Anschauen, „Be-“ greifen und Maschinenaufbau sowie Funktionen kennenlernen ist jetzt schon möglich: David Esau freut sich auf die Arbeit an der Fanuc.
Sep 10, 2018

Azubi David Esau: Keine Angst vor großen Maschinen

David Esau ist bei Hadi-Plast nun im zweiten Ausbildungsjahr als angehender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Er freut sich, immer mehr mit der imposanten Technik zu tun zu haben, immer mehr Verantwortung tragen zu dürfen.
 
Nach einem Tag Probearbeiten war für ihn klar, dass er bei Hadi-Plast lernen möchte. „Das Team und die Möglichkeiten hier haben mich begeistert“, erzählt er. Wie viele seiner Klassenkameraden wusste er anfangs noch nicht, was alles zu seinem Berufsbild dazu gehört. Inzwischen hat er sich so gut eingefuchst, dass er mit seiner Kenntnis von der Materialkunde nicht nur für einen funktionierenden Produktionsprozess in der Halle sorgt, sondern auch eigenständig die Spritzguss-Maschinen rüstet also die Werkzeuge ein- und ausbaut.

Zu Beginn war dem 17-jährigen nicht klar, was alles zum Aufgabengebiet des Verfahrensmechanikers gehört. Jetzt brennt er darauf, an allen Stationen eingesetzt werden zu können. Gerne posiert er daher fürs Foto mit der neuen Fanuc. Diese japanische Spritzguss-Maschine arbeitet nicht hydraulisch, sondern vollelektrisch. „Sie arbeitet unglaublich präzise. Das ist ein tolles Teil, sehr speziell“, schwärmt er von der neuen Maschine, von der bei Hadi-Plast bereits eine weitere betrieben wird. David weiß sehr wohl, dass er während seiner Ausbildung an der neuesten Technik ausgebildet werden wird. „Das macht schon was her, auch in der Berufsschule. Darauf bin ich stolz“, sagt er.

Der junge Mann, der sich freut, dass ihm Hadi-Plast nicht nur die Arbeitskleidung stellt, sondern auch die Zugfahrkarte in die Berufsschule nach Lemgo erstattet, hängt sich rein. In der Schule hat er im Grundlagenkurs Metallbearbeitung eine der drei schönsten Lokomotiven gearbeitet: Aus einem Metallklotz mussten sie das gute Stück fräsen, drehen, feilen und bohren. „Das gab ein Sonderlob von der Schule beim Chef“, grinst er. Sein Ausbildungsleiter Marco Windmann weiß das zu würdigen. „Anerkennung und Herausforderung passen gut zusammen. David wird sich jetzt eigenverantwortlich das Außenlager mit unseren Werkzeugen neu organisieren.“ David Esau freut sich: „Dass man mir das schon zutraut, finde ich klasse.“

  • Wortart, Almut Thöring M.A.
    Mit Spaß im Studio: Björn Pähler, Vertriebsleiter sportnavi.de, Sportwerk-Inhaber Marcel König mit Benedikt Wunder und Christoph Lakemeyer, beide Hadi-Plast.
  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Ziehen an einem Strang für die Gesundheit (von links): Benedikt Wunder (Hadi-Plast), Björn Pähler (sportnavi.de), Christoph Lakemeyer (Hadi-Plast) und Marcel König (Sportwerk).
  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Gute Karte: Hadi-Plast-Mitarbeiter Benedikt Wunder ist von Hause aus Fußballer: »Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist das Studio für mich ein toller Ersatz«.
Mär 19, 2018

Hadi-Plast-Mitarbeiter: Fit in Job und Freizeit

Bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung arbeitet ein junges, erfolgreiches Team. „Wir beschäftigen wirklich engagierte Mitarbeiter. Und wir wollen, dass das so bleibt“, sagt Geschäftsführer Ralf Dirks. Deshalb bietet Hadi-Plast den Beschäftigten einen besonderen Benefit und sponsort sie mit einer Mitgliedschaft bei sportnavi.de, einer Sport- und Wellness-Flatrate bei über 1.600 Anbietern.


Fitness-Studio, Tanzen, Klettern, Kanufahren, Kampfsport, Squash, Tennis, Tauchen, Wasserski, aber auch Massage, Schwimmbad oder Schlittschuhbahn sind im Netzwerk von sportnavi.de möglich. Das Besondere: Die Hadi-Plast-Beschäftigten können dort alle Anbieter nutzen, egal wann und wo. Das breit gefächerte Angebot von sportnavi.de macht es möglich.


„Wer sich selbst bei der Arbeit mental fordert, will zum Ausgleich oft auch etwas für seinen Körper tun“, sagt Ralf Dirks. »Viele unserer Beschäftigten sind ohnehin sehr sportlich unterwegs. Sie können ihr Trainingspensum mit unserer Firmenmitgliedschaft gut kombinieren oder ausbauen. Viele neue Sportarten kostenlos und ohne vertragliche Bindung auszuprobieren zu können, hat aber sicher auch seinen Reiz.«


Die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung hat sich auch deshalb für sportnavi.de entschieden, weil die Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Städten und Gemeinden kommen. Über dieses Netzwerk hat jeder die Chance, einen Anbieter in seiner Wohnortnähe zu finden und vielleicht einen zweiten, der direkt auf dem Arbeitsweg liegt.« Eines der angeschlossenen Studios, das Sportwerk im benachbarten Verl, bietet auf modern ausgestatteten 650 Quadratmetern viele Indoor- wie Outdoor-Sportmöglichkeiten. Inhaber Marcel König garantiert, dass hier jeder Kunde nach seinem individuellen Trainingsplan arbeiten kann.

  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
Feb 01, 2018

Messtechnik bei Hadi-Plast

Ob ein Kunststoff-Spritzguss-Produkt wirklich präzise hergestellt wurde, lässt sich messen. Bei Hadi-Plast ist Alexander Penner der Fachmann, wenn es darum geht, ein Produkt auf seine Genauigkeit hin unter die Lupe zu nehmen. Oder besser gesagt „unter die Multisensor-Messtechnik“ in seinem Labor. Verschiedene Geräte und Methoden stehen ihm zur Verfügung.

Dabei wird nicht erst dann gemessen, wenn ein Teil aus der Produktion kommt. Viel früher, nämlich mit Vorliegen der technischen Zeichnung eines Produktes, kommt die Messtechnik ins Spiel. „Das ist das Interessante an meinem Job“, sagt Alexander Penner. „Der Konstrukteur hat bei einer Zeichnung ein Idealbild und die Funktion seines fertigen Produktes vor Augen. Als Messtechniker frage ich allerdings nach der messtechnischen Umsetzbarkeit. Beide Perspektiven in Einklang zu bringen und hier mit Mitteln der Messtechnik die sauberste, einfachste Lösung zu finden, ist meine Aufgabe“, erklärt er. Dafür sind Kenntnisse der Automatisierung, des Maschinenbaus, der Informatik und der Messtechnik sinnvoll. Eine gute technische Ausstattung ist ebenfalls von Nöten.

In der Erstbemusterung vor Produktionsanlauf erstellt Alexander Penner den Erstmusterprüfbericht. Das komplette Bauteil wird hier in allen Details beschrieben. Um ein Bauteil z.B. abzutasten oder optisch zu vermessen, programmiert er das Messgerät, ähnlich wie eine CNC-Fräse. „Zuerst muss der Maschine beigebracht werden, wo sie messen soll. Also lege ich Punkte fest. Aus diesen Punkten erstelle ich Flächen und Achsen. Aus diesen Elementen eine Ausrichtung. Anschließend kann ich vorgeben, an welchen Stellen die Prüfmaße genommen werden“, so der Hadi-Plast-Spezialist. Bei aufwändigen Teilen kann das Programmieren Tage dauern; die Messung selbst erfolgt später binnen weniger Minuten.

Für das Messen die richtigen Stellen zu definieren, ist die eigentliche Herausforderung. Denn die Messergebnisse sollen sich verlässlich an vielen Produkten wiederholen lassen. Ist die ausgewählte zu messende Stelle etwa schwierig zu erreichen, weil die Form des Körpers zum Beispiel konisch ist oder das Teil an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Stärken aufweist, wird die Wahrscheinlichkeit, ein ungenaues Messergebnis zu ermitteln, größer. Dies gilt es immer zu vermeiden. „Da hilft neben den technischen Kenntnissen nur viel Erfahrung und sehr sauberes Arbeiten“, weiß Alexander Penner. „Im Zweifel müssen für ein Element mehrere Messpunkte vorgesehen werden, damit ich und damit unser Kunde absolut sicher sein kann.“ Das richtige Gerät zur Messung muss auch vorhanden sein. Je nach Produkt-Sparte sind die Anforderungen unterschiedlich. Mal reicht die Messung mit einem besonderen Messschieber aus, mal muss die Verzahnungsgenauigkeit geprüft werden, mal muss es eine optische oder eine taktile Messung mit einem Rubinkopf sein. Mal reichen drei bis fünf Messpunkte aus, mal müssen es mehr sein. „Dann ist man aber auch auf hundertstel Millimeter sicher“, verspricht Alexander Penner.

  • Mathias Ostfeld
    Qualitätsmanager Mathias Ostfeld mit Brief und Siegel
Mai 22, 2017

Die Arbeitsmethoden für Qualitätsmanagementbeauftragte sind umfangreich: Prozessfähigkeit, KVP (kontinuierliche Verbesserungsprozesse), Ishikawa-Diagramme und Meßmitteluntersuchung gehören dazu. Diese Inhalte zählten, neben vielen anderen, zu den Themen, die Mathias Ostfeld bei seinem Fachlehrgang Qualitätsmanagementbeauftragter bei der IHK zu Bielefeld intensiv bearbeitete.

Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten

  • Ella Lochbaum mit Atlas
    (Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.)
Apr 18, 2017

Hadi-Plast berät in Kanada

Kundenberatung und -information immer ernst zu nehmen, bedeutet auch, weite Wege zurück zu legen. Für Ella Lochbaum von der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung ist das selbstverständlich. Sie flog für ein solches Fachgespräch jetzt nach Kanada.

Dort war ihr Know-how über die Verarbeitung glasfaserverstärkter Polymere in technischen Bauteilen gefragt. Die Ingenieurin, die ihre produktorientierte Bachelor-Arbeit zum gleichen Thema verfasst hat, brachte also jede Menge Fachwissen sowie die Betriebskenntnisse aus ihrem mehrmonatigen Praktikum bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung mit, bei dem sie die Evaluation einer Prototypen-Entwicklung begleitete.

Das Unternehmen mit Sitz in Toronto wartete gleich mit mehreren Fragen und Problemstellungen zur Verarbeitung von Glasfasern auf. Erstaunt über den Besuch einer so jungen Ingenieurin, wurde Lochbaum herzlich aufgenommen und sofort ins Team der Kanadier eingebunden. Einen ganzen Tag verbrachte sie mit vielen Arbeitsgesprächen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen im international tätigen Unternehmen.

„Interessant war für mich, dass die Firma die Prototypen im eigenem Labor gleich testete und die Bauteile realitätsgetreu belastete. So konnte ich mit den Entwicklern wirklich ganz konkret über ihre Schwierigkeiten sprechen und in der Beratung auf unsere Erfahrungen im Betrieb sowie dessen technische Möglichkeiten bauen“, berichtet Ella Lochbaum. „Weil wir bei Hadi-Plast eng mit der Universität Paderborn und anderen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, sind wir nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern einen Schritt weiter. Davon können Kunden direkt profitieren, selbst transatlantische.“ Ella Lochbaum konnte sowohl bei Fertigungsproblemen als auch bei Produktoptimierungen behilflich sein. Außerdem leistete sie wertvolle Hilfe für den Bereich der Qualitätskontrolle, was bei der Produktion mit glasfaserverstärkten Polymeren in stark belasteten Bauteilen von großer Bedeutung ist.

  • (Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
    V.l.n.r.: Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
  • Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
    V.l.n.r.: Balla Toure, Grabiel Elija, Daniela Strohdiek, Bathuan Ünal und Manuel Melki Gümüs
Feb 06, 2017

Vom Vollzeit-Job in die Ausbildung:

Hövelhof. Das Produktionsdaten-Management am PC liegt ihr besonders, Mailkontakte und Kundengespräche machen ihr großen Spaß: Daniela Strohdiek freut sich darauf, während ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung alles im Detail kennenzulernen. Doch am meisten schätzt sie das Arbeitsumfeld.

„Hier im Team zu arbeiten, fühlt sich an, wie in einer Familie zu sein“, sagt die 23-Jährige. Sie ist schon länger bei Hadi-Plast zu Hause. Nach dem Realschulabschluss begann sie zunächst eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte, merkte aber, dass das nicht „ihr“ Beruf wird. Als 450-Euro-Kraft fing sie 2015 in der Produktion bei Hadi-Plast an und stieg nach kurzer Zeit im folgenden Jahr auf Vollzeit um. Ihr Einsatz und ihre Affinität zur Datenverarbeitung blieb Geschäftsführer Dr. Karsten Anger nicht verborgen. Er fragte sie, ob sie nicht eine Ausbildung zur Industriekauffrau beginnen wolle. Strohdiek: „Zuerst war ich natürlich überrascht. Aber dann habe ich mich riesig über das Angebot gefreut. Denn ich suche schon länger eine Ausbildungsstelle, die wirklich zu mir passt.“ Mit Unterstützung der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung konnte sie noch ins bereits laufende Ausbildungsjahr einsteigen.

Ob Rechnungswesen, Vertrieb, Material- oder Personalwirtschaft – Daniela Strohdiek hat die Bereiche, in denen sie nun ausgebildet wird, schon ansatzweise kennengelernt. Und in der Produktion oder dem Versand macht ihr niemand etwas vor, „das kenne ich gut“, sagt sie selbstbewusst. In Kürze absolviert sie den ersten Block in der Berufsschule und ist gespannt auf das, was sie dort erwartet. „Ich habe mich gut informiert. Mit meinem Team im Rücken ist das gut zu schaffen“, sagt sie. Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. „Wenn es gut läuft, kann ich ja auf zwei Jahre verkürzen“, sagt sie lachend.

  • Auszubildenden der Hadi-Plast GmbH
Dez 06, 2016

Ausbildung mit modernster Technik

Hövelhof. Die Steuerung der Prozessstabilität ist für die vier Auszubildenden der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung von Anfang an Bestandteil ihrer Lehre. Die angehenden Verfahrensmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer lernen in ihrem Ausbildungsbetrieb an und mit modernster Technik. Technikbegeisterung ist die Voraussetzung dafür.

Die neueste ENGEL-Spritzgießmaschine der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung steht erst seit ein paar Wochen im Betrieb. Sie arbeitet mit 80 Tonnen Schließkraft und ist mit einem Linear-Roboter ausgestattet. „Wir lernen hier an Maschinen unterschiedlichster Schließkraft, die auch mit verschiedenen Robotern ausgestattet sind. Das ist für uns Azubis ideal“, sagt der 20-jährige Gabriel Elijah. Er hat seine Ausbildung bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung 2015 begonnen, ist also der erfahrenste im Team. Seine Mitstreiter, Manuel Melki Gümüs, (21), Batuhan Ünal (19), und Balla Toure (28), sehen das ähnlich. „Für uns sind Fragen wie Energieeffizienz oder Produktionssicherheit kein Thema. Damit gehen wir hier im Betrieb täglich um“, ergänzt Batuhan Ünal, der seine Ausbildung beim Hövelhofer Kunststoff-Spezialisten 2016 begann.

Die jungen Männer komplettieren ein internationales, hoch qualifiziertes Mitarbeiter-Team. Neben ihrer Ausbildung verbindet sie nicht nur eine Vorliebe für das Reisen und die Musik, insbesondere Hip-Hop, sondern auch für den Sport. „Unsere Auszubildenden sind Teamplayer, bei uns in der Produktion wie beim Fußball“, freut sich Geschäftsführer Ralf Dirks. Er setzt auf diese soziale Kompetenz, die für ein gutes Betriebsklima sorgt. Deshalb  schafft er zusammen mit Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer F&E, ein Umfeld, das fordert wie fördert. „Wer Unterstützung benötigt, erfährt sie, wer besondere Fähigkeiten entwickelt, darf sich weiterbilden“, ist sein Credo, von dem auch alle anderen Mitarbeiter der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung profitieren. So wie der aus Mali stammende Balla Toure, der parallel zu seiner Ausbildung als Anlagen- und Maschinenführer noch einen Deutschkursus absolviert. So wird das Team gestärkt, aber auch die Individualität eines jeden einzelnen gewahrt.

Neben der Hardware stellt die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung den Mitarbeitern ein entsprechendes Arbeitsumfeld zur Verfügung. „Für manche Auszubildenden ist es vielleicht nicht von Interesse, wie es in der Produktionshalle aussieht. Bei uns sind die Gehäuse der ENGEL- Maschinen in der Unternehmensfarbe gespritzt, reinweiß mit etwas dunkelgrau“, sagt der 21-jährige Manuel Melki Melki Gümüs. Er hat ein Faible für gutes Design. „Dabei macht ein harmonisch wirkender Arbeitsplatz doch gute Laune“, sagt er und lacht. “Ich verbringe hier viele Stunden. Da fühle ich mich gerne wohl. Deshalb freue ich mich schon auf die neuen Spritzgießmaschinen, an denen wir im nächsten Jahr sicher wieder ganz neue Dinge lernen werden.“

  • Lakemeyer, Budde, Buitkamp, Anger
    V.l.n.r.: Dr. Christoph Lakemeyer, Prof. Dr. Prof. h.c. Lothar Budde, Bachelor-Absolvent Heiner Buitkamp, Dr. Karsten Anger
  • Lakemeyer, Budde, Buitkamp, Anger
    Hörsaal mit Praktikern (von links): Dr. Christoph Lakemeyer, Bachelor-Absolvent Heiner Buitkamp, Prof. Dr. Prof. h.c. Lothar Budde und Dr. Karsten Anger
Okt 13, 2016

Hadi-Plast auf 4.0 gebracht

Wie die Produktion eines kunststoffverarbeitenden mittelständischen Unternehmens in idealer Weise mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie zu verzahnen ist, hat Heiner Buitkamp untersucht. Am Beispiel der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung Kunststoffverarbeitung recherchierte der Master der Betriebswirtschaft, was Digitalisierung hier leisten kann.

In der Bachelorarbeit seines berufsbegleitenden Maschinenbaustudiums (mit Schwerpunkt Kunststoffverarbeitung und Werkzeugtechnik) zeigt er einen für das Unternehmen idealen Weg auf und absolvierte seine Arbeit folglich mit Bravour: Die Abschlussnote 1,0 für Arbeit und Kolloquium sind der Lohn für die Recherchen und Ausführungen des 33-Jährigen.

Der Praktiker, der neben dem Verbundstudium seit 2010 eine Halbtagsstelle bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn mbH im Projekt- und Standortmanagement bekleidet, ist froh, statt eines Planspiels ein Gebrauchsmodell erarbeitet haben zu können. „Für den Themenkomplex ,Industrie 4.0‘ habe ich mich entschieden, weil er stellvertretend für die Tendenzen zur Digitalisierung in allen Branchen steht und damit für die großen Umwälzungen, die begonnen haben und auch künftig auf uns zukommen“, sagt Buitkamp.

Stufenmodell für die Praxis

„Ich habe eine gestufte Einführungsstrategie für die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung entwickelt“, erklärt Buitkamp. Denn mit der Digitalisierung werden sich künftig alle Unternehmen intensiv beschäftigen müssen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen“, ist der Betriebswirt sicher. „In meiner Arbeit habe ich mehrere Etappen definiert, mit deren Umsetzung sich die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung getrost den künftigen Herausforderungen stellen kann. Von zentraler Bedeutung waren die Ist-Analyse der Geschäfts-, Produkt- und Technologiestrategie. Darauf sattelte die Entwicklung einer digitalen Vision auf: Was sind für den Betrieb die vornehmlichen und wichtigsten Handlungsfelder? Mit den ersten in meiner Arbeit beschriebenen konkreten Umsetzungsschritten kann das Unternehmen künftig weitere Arbeiten vergeben, die sich dann im Detail mit einzelnen Aspekten beschäftigen“, fasst Heiner Buitkamp zusammen. „Hadi-Plast verfügt über einen modernen Maschinenpark und ein starkes, junges wie ehrgeiziges Team. Zusammen mit der hervorragenden Vernetzung in der Region sind das die drei wesentlichen Faktoren, die sich auch künftig sehr positiv auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken werden.

Betreut wurde Buitkamps Bachelorarbeit von Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Lothar Budde, zugleich Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld. Über das Ausbildungsnetzwerk Kunststoff „kubik“ wurde, in Person von Karl-Heinz Schütze der Fa. GPDM, die Verbindung zur Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung hergestellt. Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, betreute die ausgezeichnete Arbeit im Unternehmen.

  • Christoph Lakemeyer
    Dr. Christoph Lakemeyer

Dr. Lakemeyer neu bei Hadi-Plast

Seit August 2016 verstärke ich das Hadi-Plast-Team. Wenn es um Fragen der technischen Machbarkeit, der Realisation oder Fertigung geht, bin ich für unsere Kunden als Leiter der Produktion der erste Ansprechpartner. Auf meine Technikbegeisterung können unsere Kunden bauen; und natürlich auf meine Erfahrungen in der Entwicklungsarbeit eines Hausgeräte-Herstellers sowie meine Kenntnisse als Maschinenbauer mit den Schwerpunkten Kunststoff- und Energietechnik. In einem innovativen, aufstrebenden Unternehmen alle dafür zu Verfügung stehenden Möglichkeiten und Kontakte zu nutzen, das ist für mich eine der schönsten Herausforderungen.

  • Gabriel Elija, Azubi der Hadi-Plast GmbH, präsentiert das BMW-Smartphone-Cradle. (Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.)
  • Während ihm der edle Sporttourer noch zu exklusiv ist, hat er das Wissen um die Produktion des Cradels bereits erworben. (Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.)
Aug 11, 2016

Smart unterwegs mit Hadi-Plast

Hövelhof. Motorradfahrer, die ihr Smartphone als Multimedia-Einheit mitnehmen, wollen es sicher verwahrt wissen. BMW hat für seine Motorräder und Scooter ein Cradle entwickeln lassen, das jeden Komfort bietet, um Navigation, Musik, Kommunikation und Ladefunktion clever sicherzustellen. Die dafür notwendigen Kunststoffteile des Multimedia-Zubehörs produziert die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung in Hövelhof.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten bestückt die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung erfolgreich verschiedene Hersteller der Automobilindustrie. Das BMW-Smartphone-Cradle ist das erste Motorrad-Produkt, dessen Kunststoffteile nun beim ostwestfälischen Spezialisten für technische Spritzgussprodukte gefertigt werden. Sie unterliegen produktionstechnisch den gleichen hohen Ansprüchen wie die der Automobilindustrie.

„Die Zeitschiene, in der das Hardcase-Kunststoffgehäuse in Serienreife gehen sollte, war äußerst knapp bemessen“, beschreibt Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, Dr. Karsten Anger, die Herausforderung für das Hadi-Plast-Team. „Unsere Produktionsbedingungen, also die Kombination von erfahrenen Mitarbeitern und technisch modernster Ausstattung, ließen es für uns zu einer kleinen ,Spritztour‘ werden“, ergänzt Ralf Dirks, Geschäftsführer der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung Kunststoffverarbeitung im Biker-Vokabular.

  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
  • (Fotos: Wortart, Almut Thöring)
    Im Kreis seiner Förderer (v.l.): Dr. Karsten Anger (Geschäftsführer F&E, Hadi-Plast), Michael Lumperda (IHK), Balla Toure, Sibylle Petry (gpdm) und Ralf Dirks (Geschäftsführer Hadi-Plast)
Jun 10, 2016

Langer, aber erfolgreicher Weg zum Ziel

Hövelhof. Geschafft: Nach einem sechsmonatigen Praktikum bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung in Hövelhof hat Balla Toure dort nun seine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer für Kunststofftechnik begonnen. Ein langer, beschwerlicher Weg liegt hinter dem 27-jährigen Malier, der bei dem auf die Herstellung technischer Präzisions-Spritzgussteile spezialisierten Unternehmen vollen Einsatz zeigt. Aufmerksam bewegt sich Balla Toure zwischen den Maschinen und vor allem zwischen seinen neuen Kollegen, mit denen er sich bereits ganz gut unterhalten kann. Für ihn ist das ein völlig anderes Umfeld als 2012, als er seiner damals von Islamisten besetzten Heimatstadt Gao entfloh.

Vormittags absolviert Toure in Paderborn seinen Sprachkurs, der noch bis Ende August dauern wird. Nachmittags beginnt bei Hadi-Plast in Hövelhof für ihn seine Arbeit als Auszubildender in der Spätschicht. Hinzu wird, wie bei allen Auszubildenden, noch der Unterricht in der Berufsschule kommen, die für Toures Ausbildung in der Kunststoffbranche in Lemgo angesiedelt ist. Sein Wille, das zu schaffen, beeindruckt. Auch Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung: „Balla Toure zieht ein unglaubliches Programm durch. Dem gebührt unser aller Respekt.“ Anger, der sonst mit internationalen Studierenden der regionalen Hoch- und Fachhochschulen zusammenarbeitet, ist begeistert vom persönlichen Einsatz des neuen Schützlings aus Afrika.

Den Kontakt zwischen der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung und dem Mann, der zwar seit 2014 in Deutschland lebt, dessen Asylantrag aber immer noch nicht bearbeitet ist, kam durch Sibylle Petry zustande. Sie vermittelt für die Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement mbH (gpdm) zwischen Flüchtlingen, Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe, der Arbeitsagentur mit ihrem für Flüchtlinge und Asylbewerber eingerichteten Integration Point sowie der Ausländerbehörde. Bezahlt wird ihre Tätigkeit über das IvAF-Projekt „alpha OWL II“ (Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen). Das Angebot wird durch den Europäischen Sozialfonds sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. „Über Ehrenamtliche habe ich erfahren, dass Balla Toure als zuverlässiger Mann eine Perspektive sucht. So kam der Kontakt zustande“, sagt Petry.

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  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Investition: Holmlose Produktion mit Roboterausstattung
Mai 24, 2016

Zwei neue ENGEL im Maschinenpark

Nach der Anschaffung mehrerer ENGEL-Spritzgießmaschinen in den vergangenen Jahren hat die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung auch in diesem Jahr in die Erweiterung ihres Maschinenparks investiert. Insbesondere die Produktion kundenindividueller Sonderlösungen soll damit unterstützt werden.

Neu in der Hadi-Plast-Produktion sind die ENGEL Spritzgießmaschine victory 200/28 tech und die victory 500/120 tech. „Das energiesparende Antriebssystem ,ecodrive̔ hat uns überzeugt und ist bei uns ein ,Muss̔ für die Ausstattung mit modernster Fertigungstechnik“, sagt Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer F&E der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung. Die Energieeffizienz der hochdynamischen Servohydraulikpumpen überzeugt genauso wie der durch wesentlich geringere Verlustenergie deutlich reduzierte Kühlwasserverbrauch. „Unsere Mitarbeiter schätzen nicht nur die großen nutzerfreundlichen Displays, die schnelle Aktualisierungen zulassen, sondern auch den niedrigen Geräuschpegel beider Maschinen“, ergänzt Ralf Dirks, Geschäftsführer der Hadi-Plast.

Die neuen holmlosen Maschinen sind mit umfangreicher Zusatzausrüstung ausgestattet. Die victory 200/28 tech verfügt über den leistungsstarken ENGEL-Roboter „eco-pic“. Mit einer Schließkraft von 28 Tonnen verarbeitet sie Spritzgewichte von bis zu 65 Gramm Polystyrol.  Die victory 500/120 tech ist mit einem ENGEL-Linearroboter „viper“ ausgestattet und produziert mit einer Schließkraft von bis zu 120 Tonnen Kunststoffteile mit bis zu 250 Gramm Polystyrol. Ralf Dirks: „Mit den beiden neuen ENGEL-Maschinen haben wir jetzt produktionstechnische Ressourcen erworben. Denn dank nun kürzerer Produktionszyklen sowie einer rascheren Angussentnahme können wir schnell bemustern und auch die steigenden Auftragsmengen gut bewältigen.“

Gespräche mit dem Hersteller für zwei weitere Maschinen laufen bereits.  Deren Lieferung – natürlich in den Hadi-Plast-Farben weiß/grau – ist für den Spätsommer avisiert. Die perfekte Zusammenarbeit mit dem Hersteller ENGEL wird die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung auf jeden Fall fortführen.

  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Investition: Holmlose Produktion mit Roboterausstattung
Mai 24, 2016

Investition in robotergestützte Technik

Nach der Anschaffung mehrerer ENGEL-Spritzgießmaschinen in den vergangenen Jahren hat die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung auch in diesem Jahr in die Erweiterung ihres Maschinenparks investiert. Insbesondere die Produktion kundenindividueller Sonderlösungen soll damit unterstützt werden.

Neu in der Hadi-Plast-Produktion sind die ENGEL Spritzgießmaschine victory 200/28 tech und die victory 500/120 tech. „Das energiesparende Antriebssystem ,ecodrive̔ hat uns überzeugt und ist bei uns ein ,Muss̔ für die Ausstattung mit modernster Fertigungstechnik“, sagt Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer F&E der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung. Die Energieeffizienz der hochdynamischen Servohydraulikpumpen überzeugt genauso wie der durch wesentlich geringere Verlustenergie deutlich reduzierte Kühlwasserverbrauch. „Unsere Mitarbeiter schätzen nicht nur die großen nutzerfreundlichen Displays, die schnelle Aktualisierungen zulassen, sondern auch den niedrigen Geräuschpegel beider Maschinen“, ergänzt Ralf Dirks, Geschäftsführer der Hadi-Plast.

Die neuen holmlosen Maschinen sind mit umfangreicher Zusatzausrüstung ausgestattet. Die victory 200/28 tech verfügt über den leistungsstarken ENGEL-Roboter „eco-pic“. Mit einer Schließkraft von 28 Tonnen verarbeitet sie Spritzgewichte von bis zu 65 Gramm Polystyrol.  Die victory 500/120 tech ist mit einem ENGEL-Linearroboter „viper“ ausgestattet und produziert mit einer Schließkraft von bis zu 120 Tonnen Kunststoffteile mit bis zu 250 Gramm Polystyrol. Ralf Dirks: „Mit den beiden neuen ENGEL-Maschinen haben wir jetzt produktionstechnische Ressourcen erworben. Denn dank nun kürzerer Produktionszyklen sowie einer rascheren Angussentnahme können wir schnell bemustern und auch die steigenden Auftragsmengen gut bewältigen.“

Gespräche mit dem Hersteller für zwei weitere Maschinen laufen bereits.  Deren Lieferung – natürlich in den Hadi-Plast-Farben weiß/grau – ist für den Spätsommer avisiert. Die perfekte Zusammenarbeit mit dem Hersteller ENGEL wird die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung auf jeden Fall fortführen.