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Hadi-Plast bezieht Ökostrom

Tuesday, November 24, 2020

Die Stromversorgung macht in Deutschland mit rund 40% den größten Teil der Treibhausgasemissionen aus. Im Gegensatz zu Strom, der aus der Verbrennung fossiler Energieträger gewonnen wird, kann Ökostrom CO2-frei erzeugt werden und die Energieemission stark senken. Dies ist uns als umweltbewusstes Unternehmen sehr wichtig und weil Nachhaltigkeit sowohl für uns als auch in der Zukunft für unsere Welt einen immer größeren Stellenwert einnimmt, haben wir uns dazu entschieden, ab Januar 2021 vollständig auf Ökostrom umzusteigen und so den CO2-Ausstoß um 361,05 Tonnen pro Jahr zu verringern. Damit tragen wir zu einer nachhaltigeren Zukunft bei und verkleinern unseren ökologischen Fußabdruck.

Neue Maschinen

Tuesday, November 24, 2020

Wir sehen die aktuelle wirtschaftliche Herausforderung aufgrund der Pandemiesituation nicht als Grund, unsere Produktion herunterzuschrauben. Vielmehr haben wir die Gelegenheit genutzt und in drei neue Maschinen investiert.
Neben einer weiteren hydraulischen Maschine von dem deutschen Hersteller Arburg, von dem wir in der Vergangenheit schon viele Maschinen bezogen haben, haben wir zwei vollelektronische Spritzgießmaschine von der Firma Fanuc angeschafft, von der wir bereits im Jahre 2018 Exemplare bezogen haben. Somit können wir wieder auf die Zuverlässigkeit der beiden Maschinen, als auch die hohe Präzision und unter anderem vollelektronische Bedienung, die die Fanuc Roboshot bietet, setzen. Außerdem können wir durch die Fanuc von den Vorteilen gegenüber einer hydraulischen Spritzgießmaschine profitieren: Ein unschlagbar niedriger Energieverbrauch, eine geringere Wärmeabgabe an die Umwelt, ein geringerer Wartungsbedarf sowie digital gesteuerte Servomotoren, die alle Abläufe genau steuern.

  • Wortart, Almut Thöring M.A.
    Mit Spaß im Studio: Björn Pähler, Vertriebsleiter sportnavi.de, Sportwerk-Inhaber Marcel König mit Benedikt Wunder und Christoph Lakemeyer, beide Hadi-Plast.
  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Ziehen an einem Strang für die Gesundheit (von links): Benedikt Wunder (Hadi-Plast), Björn Pähler (sportnavi.de), Christoph Lakemeyer (Hadi-Plast) und Marcel König (Sportwerk).
  • Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.
    Gute Karte: Hadi-Plast-Mitarbeiter Benedikt Wunder ist von Hause aus Fußballer: »Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist das Studio für mich ein toller Ersatz«.
Mar 19, 2018

Hadi-Plast-Mitarbeiter: Fit in Job und Freizeit

Bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung arbeitet ein junges, erfolgreiches Team. „Wir beschäftigen wirklich engagierte Mitarbeiter. Und wir wollen, dass das so bleibt“, sagt Geschäftsführer Ralf Dirks. Deshalb bietet Hadi-Plast den Beschäftigten einen besonderen Benefit und sponsort sie mit einer Mitgliedschaft bei sportnavi.de, einer Sport- und Wellness-Flatrate bei über 1.600 Anbietern.


Fitness-Studio, Tanzen, Klettern, Kanufahren, Kampfsport, Squash, Tennis, Tauchen, Wasserski, aber auch Massage, Schwimmbad oder Schlittschuhbahn sind im Netzwerk von sportnavi.de möglich. Das Besondere: Die Hadi-Plast-Beschäftigten können dort alle Anbieter nutzen, egal wann und wo. Das breit gefächerte Angebot von sportnavi.de macht es möglich.


„Wer sich selbst bei der Arbeit mental fordert, will zum Ausgleich oft auch etwas für seinen Körper tun“, sagt Ralf Dirks. »Viele unserer Beschäftigten sind ohnehin sehr sportlich unterwegs. Sie können ihr Trainingspensum mit unserer Firmenmitgliedschaft gut kombinieren oder ausbauen. Viele neue Sportarten kostenlos und ohne vertragliche Bindung auszuprobieren zu können, hat aber sicher auch seinen Reiz.«


Die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung hat sich auch deshalb für sportnavi.de entschieden, weil die Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Städten und Gemeinden kommen. Über dieses Netzwerk hat jeder die Chance, einen Anbieter in seiner Wohnortnähe zu finden und vielleicht einen zweiten, der direkt auf dem Arbeitsweg liegt.« Eines der angeschlossenen Studios, das Sportwerk im benachbarten Verl, bietet auf modern ausgestatteten 650 Quadratmetern viele Indoor- wie Outdoor-Sportmöglichkeiten. Inhaber Marcel König garantiert, dass hier jeder Kunde nach seinem individuellen Trainingsplan arbeiten kann.

  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
  • (Foto: Thorsten Ulonska, www.ulonska.net)
Feb 01, 2018

Messtechnik bei Hadi-Plast

Ob ein Kunststoff-Spritzguss-Produkt wirklich präzise hergestellt wurde, lässt sich messen. Bei Hadi-Plast ist Alexander Penner der Fachmann, wenn es darum geht, ein Produkt auf seine Genauigkeit hin unter die Lupe zu nehmen. Oder besser gesagt „unter die Multisensor-Messtechnik“ in seinem Labor. Verschiedene Geräte und Methoden stehen ihm zur Verfügung.

Dabei wird nicht erst dann gemessen, wenn ein Teil aus der Produktion kommt. Viel früher, nämlich mit Vorliegen der technischen Zeichnung eines Produktes, kommt die Messtechnik ins Spiel. „Das ist das Interessante an meinem Job“, sagt Alexander Penner. „Der Konstrukteur hat bei einer Zeichnung ein Idealbild und die Funktion seines fertigen Produktes vor Augen. Als Messtechniker frage ich allerdings nach der messtechnischen Umsetzbarkeit. Beide Perspektiven in Einklang zu bringen und hier mit Mitteln der Messtechnik die sauberste, einfachste Lösung zu finden, ist meine Aufgabe“, erklärt er. Dafür sind Kenntnisse der Automatisierung, des Maschinenbaus, der Informatik und der Messtechnik sinnvoll. Eine gute technische Ausstattung ist ebenfalls von Nöten.

In der Erstbemusterung vor Produktionsanlauf erstellt Alexander Penner den Erstmusterprüfbericht. Das komplette Bauteil wird hier in allen Details beschrieben. Um ein Bauteil z.B. abzutasten oder optisch zu vermessen, programmiert er das Messgerät, ähnlich wie eine CNC-Fräse. „Zuerst muss der Maschine beigebracht werden, wo sie messen soll. Also lege ich Punkte fest. Aus diesen Punkten erstelle ich Flächen und Achsen. Aus diesen Elementen eine Ausrichtung. Anschließend kann ich vorgeben, an welchen Stellen die Prüfmaße genommen werden“, so der Hadi-Plast-Spezialist. Bei aufwändigen Teilen kann das Programmieren Tage dauern; die Messung selbst erfolgt später binnen weniger Minuten.

Für das Messen die richtigen Stellen zu definieren, ist die eigentliche Herausforderung. Denn die Messergebnisse sollen sich verlässlich an vielen Produkten wiederholen lassen. Ist die ausgewählte zu messende Stelle etwa schwierig zu erreichen, weil die Form des Körpers zum Beispiel konisch ist oder das Teil an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Stärken aufweist, wird die Wahrscheinlichkeit, ein ungenaues Messergebnis zu ermitteln, größer. Dies gilt es immer zu vermeiden. „Da hilft neben den technischen Kenntnissen nur viel Erfahrung und sehr sauberes Arbeiten“, weiß Alexander Penner. „Im Zweifel müssen für ein Element mehrere Messpunkte vorgesehen werden, damit ich und damit unser Kunde absolut sicher sein kann.“ Das richtige Gerät zur Messung muss auch vorhanden sein. Je nach Produkt-Sparte sind die Anforderungen unterschiedlich. Mal reicht die Messung mit einem besonderen Messschieber aus, mal muss die Verzahnungsgenauigkeit geprüft werden, mal muss es eine optische oder eine taktile Messung mit einem Rubinkopf sein. Mal reichen drei bis fünf Messpunkte aus, mal müssen es mehr sein. „Dann ist man aber auch auf hundertstel Millimeter sicher“, verspricht Alexander Penner.

  • Auf die Produktionskraft der neuen Arburg-Maschinen freut sich Produktionsleiter Dr. Christoph Lakemeyer.
  • Anlieferung der beiden neuen Arburg-Maschinen
  • Vollelektrische Produktion: Kevin Stevens an der neuen Fanuc.
Jun 08, 2018

Neue Arburg Maschinen bereichern Maschinenpark

Hövelhof. In den vergangenen Jahren hat Hadi-Plast etliche neue Spitzgießmaschinen angeschafft und dabei vorwiegend auf den österreichischen Hersteller Engel gesetzt. Nun ist auch der deutsche Hersteller Arburg, zuvor einer der deutschen „Grundausstatter“ bei Hadi-Plast, wieder mit neuer Technik mit an Bord. Das Welcome-Back-Erlebnis bringt Schließkräfte von 40 Tonnen bzw. 100 Tonnen und die Erfahrung eines perfekten Handlings ins Unternehmen. „Diese beiden Maschinen sind für Bauteile mit kurzen Zykluszeiten gedacht“, sagt Produktionsleiter Dr. Christoph Lakemeyer.


Für besonders filigrane Bauteile kaufte Hadi-Plast außerdem eine vollelektrische Fanuc. Diese japanische Maschine zeichnet sich durch besonders hohe Präzision aus. Aus diesem Grund haben die Hadi-Plast-Mitarbeiter hier auch Schulungen speziell für diese Maschine durchlaufen, um ihr technisches Potential komplett ausschöpfen zu können. „Wir können mit der Fanuc auch thermisch sensible Materialien verarbeiten. Außerdem sind damit besonders geringe Schussgewichte realisierbar, da die Plastifiziereinheit einen Durchmesser von nur 18 mm aufweist“, erklär Dr. Christoph Lakemeyer. Die nächste neue Maschine wird eine Drehteller-Maschine sein. „Die benötigen wir für unsere Mehrkomponenten-Produktion.“

  • Hadi-Plast geht auf Sendung
  • Radio Hochstift
Feb 16, 2018

Hadi-Plast auf Sendung

Das Lokalradio ist morgens unser guter Begleiter im Bad, am Frühstückstisch oder im Auto. Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung schaltet deshalb erstmals Stellenangebote für Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik und Auszubildende zum Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik bei Radio Hochstift. Den Sender hören täglich über 181.000 Menschen. Er ist damit klarer Marktführer in den Kreisen Paderborn und Höxter und erreicht Menschen auf eine informative wie emotionale Weise.

„Das Mitarbeiter-Recruiting über das Radio ist für Unternehmen deshalb so interessant, weil auch Fachkräfte und hochqualifizierte Mitarbeiter angesprochen werden, die eigentlich keinen neuen Job suchen bzw. in einer Festanstellung sind, sich aber offen für neue Herausforderungen und Chancen zeigen“, sagt Pascal Döpker, Mediaberater bei Radio Hochstift. Ansprechpartner für die Bewerberinnen und Bewerber bei Hadi-Plast ist Dr. Christoph Lakemeyer. Sie können bei Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung anrufen oder auch per Mail Kontakt aufnehmen. „Ich freue mich auf gute Gespräche mit den Interessenten“, sagt der Leiter der Produktion.

Radio-Spot anhören

  • Schicksalsberg: 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Region Tongariro, die alle Fans der Herr-der-Ringe-Filme kennen. Beim Tongariro Crossing, einer 10-Stunden-Tour, wandert man vorbei an einem aktiven Vulkan, stinkenden Schwefelseen und kann an ei
  • Hat Einzug gehalten: Das Smartphone bei den Mönchen in Laos, nahe dem Tempel Wat Tham Phou Si.
  • André Pecher wanderte im Norden Vietnams in Sapa an frisch eingesäten Reisfeldern vorbei.
  • Mit grandioser Aussicht belohnt: Der anstrengende Aufstieg in Vang Vieng, Laos, bei über 30° C und kaum auszuhaltender Luftfeuchtigkeit war nicht ungefährlich.
  • André Pecher mit vietnamesischem Spitzhut: Die Einheimischen fahren so morgens mit ihren Booten auf den Mekong und verkaufen auf schwimmenden Märkten Gemüse, Blumen, Fleisch oder heiße Suppen.
Dec 11, 2017

Dass er eine Weltreise machen wollte, bevor er nach Abschluss des Studiums in den Job startet, wusste André Pecher früh. „Eineinhalb Jahre vorher habe ich begonnen, mir die Route zu überlegen: Um der Regenzeit immer auszuweichen. Zu dem Zeitpunkt habe ich hier bei Hadi-Plast bereits als Werksstudent gearbeitet“, berichtet er. Heute hat er seinen Studiengang International Business mit dem Bachelor erfolgreich abgeschlossen, die siebenmonatige Weltreise absolviert und ist im Hadi-Plast-Team als Key-Accounter tätig. Viele Erfahrungen und Erlebnisse sind ihm noch immer präsent. Man hört ihm seine Begeisterung an, wenn er resümiert: „Diese Eindrücke werden mich mein Leben lang begleiten“.

Weil man mit fester Stelle nie wieder so lange am Stück die Welt erkunden kann, hat André Pecher sich diesen Traum erfüllt. Er fand dafür auch die Zustimmung bei Hadi-Plast. Dort hat man gerne auf seine Rückkehr und den Eintritt ins Unternehmen gewartet.

Zusammen mit seiner Freundin startete er die Rucksackreise in Südostasien. Für den Flug nach Thailand wurde ein günstiges oneway-Ticket geordert, dazu vier Tage Hotel und ein Tauchkurs. Das war alles, was im Vorfeld fest gebucht war. „Wenn man etwas bei so einer Reise lernt, dann ist es das Organisieren“, sagt er lachend. „Immer ein Bett zu finden und etwas zu essen, ist in Südostasien aber nicht schwer.“ Unterwegs war André Pecher in dieser Weltgegend in der Regel mit dem Bus oder dem Minivan. Oder im Tauchanzug: Die Begegnungen unter Wasser mit Mantarochen haben den Hobby-Taucher fasziniert. Ebenso die anderen Kulturen. „Die Menschen dort haben wir als unglaublich gastfreundlich und vor allem hilfsbereit kennengelernt. Dort hilft jeder jedem, auch Fremden. In Laos, Kambodscha und Vietnam sind die Menschen immer unterwegs, nicht Zuhause. Es herrscht geschäftiges Treiben in den Läden und Straßen. Beeindruckend für ihn: „Die Menschen dort kommen wirklich mit dem Nötigsten klar. Und sie strahlen dabei eine große Zufriedenheit aus.“

Ganz anders auf dem fünften Kontinent. Pecher: „In Australien und Neuseeland ist das Leben sehr westlich geprägt. Die Menschen haben da ihr Auto, ihr Haus – und wir Touristen kennen deren Essgewohnheiten und Gerichte.“ Mit einem gemieteten Allrad-Wagen erkundete er das Land der grandiosen Landschaftseindrücke und Beuteltiere. Vor allem der Abstecher nach Neuseeland und seine geographischen Besonderheiten haben ihn in der Pazifik-Region begeistert. Landschaft, die Europäer so nie sehen: vergletscherte Berge, der kalte Regenwald und schöne Küsten mit Fjorden, alles dicht an dicht beheimatet auf dem schroffen Gestein des Pazifischen Feuerrings.

Nach sieben Monaten Reisezeit und zigtausenden Kilometer Reise- und Fahrerfahrung kam André Pecher zurück nach OWL und zu Hadi-Plast. „Ich fühle mich gestärkt, alle Aufgaben, die sich mir stellen, lösen zu können“, sagt er selbstbewusst. Aus Erfahrung weiß er: „Was ich noch nicht kenne, werde ich kennenlernen.“ Das bereichert ihn und seine Kompetenzen, auch beruflich. Das Reiseziel des nächsten Rucksack-Urlaubs steht schon so gut wie fest. Auch die Entdeckung des Westens Kanadas will gut vorbereitet sein.

 

Den Horizont entdecken und erweitern

  • Mark Haksteter
    Mark Haksteter (rechts) nimmt den Preis aus den Händen von Stefan Schmedding entgegen
  • Prof. Christoph Jaroschek
    Prof. Christoph Jaroschek bei der Laudatio vor dem Auditorium des Vereins „Kunststoffe in OWL e.V“ in der Fh Bielefeld
Sep 25, 2017

Kunststoff-Innovationspreis 2017

Für seine Bachelor-Arbeit konstruierte Mark Haksteter eine Neuentwicklung: einen  Multi-Material-Rohrträger mit umspritztem metallischen Einleger. Den Praxisteil seiner Arbeit begleitete die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, den theoretischen Teil Prof. Dr. Elmar Moritzer von der Uni-Paderborn. Eine gelungene Kombination: Der junge Maschinenbauer absolvierte nicht nur mit der Note „1,0“, er wurde mit dieser Arbeit zugleich mit dem „Kunststoff-Innovationspreises 2017“ ausgezeichnet.

„Für den vom Branchennetzwerk ,Kunststoffe in OWL e.V.‘ mit Sitz in Bielfeld verliehenen Preis kann man sich nicht selbst bewerben“, erklärt Haksteter. „Man wird vorgeschlagen und dann von einer Jury ausgewählt. Als mich mein Mentor bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, Dr. Karsten Anger, aufforderte,  eine Zusammenfassung meines Projektes einzureichen, ahnte ich nicht, wozu das Script benötigt wird“, erzählt er.

Das 49 Mitglieder zählende Branchennetzwerk „Kunststoffe in OWL e.V.“, zu dem Unternehmen und Institutionen wie Fakultäten und Fachbereich regionaler Hochschulen zählen, hat sich über seine Jury für den Absolventen Mark Haksteter entschieden, um „durch die Auszeichnung Licht auf Dinge zu werfen, die sonst im Verborgenen geschehen“, so Jurymitglied Prof. Christoph Jaroschek von der FH Bielefeld. Haksteter gewann den Preis in der Kategorie „Nachwuchs“. Verliehen wurde er am 7. September anlässlich der Jahrestagung des Vereins „Kunststoffe in OWL e.V“ in der FH Bielefeld. Das Hadi-Plast-Team gratuliert und wünscht Mark Haksteter einen ebensolchen Erfolg beim nun angestrebten Master-Abschluss.

Foto (FH Bielefeld): Mark Haksteter (rechts) nimmt den Preis aus den Händen von Prof. Christoph Jaroschek entgegen.

Prof. Christoph Jaroschek bei der Laudatio vor dem Auditorium des Vereins „Kunststoffe in OWL e.V“ in der Fh Bielefeld

  • Hatice Malatyali, Mark Haksteter, Simon Eckert und Ella Lochbaum
    Halten die Hadi-Plast-Fahne hoch: die Einserkandidaten Hatice Malatyali, Mark Haksteter, Simon Eckert und Ella Lochbaum (von links)
  • Hatice Malatyali, Simon Eckert, Ella Lochbaum und Mark Haksteter
    Selbstbewusst und zuversichtlich: Die erfolgreichen Absolventen Hatice Malatyali, Simon Eckert, Ella Lochbaum und Mark Haksteter (von links)
Aug 25, 2017

Ein „1A-Quartett“

Hövelhof. Richtig zufrieden sind die jungen Maschinenbauer Ella Lochbaum, Simon Eckert, Mark Haksteter und Hatice Malatyali. Das können sie zweifelsohne sein: Die vier haben ihr Studium an der Universität Paderborn bzw. an der Hochschule Hamm-Lippstadt in Kooperation mit der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung allesamt mit einer „1“ vor dem Komma absolviert. Ihre Forschungsthemen waren ganz unterschiedlich, hatten jedoch eines gemeinsam: Es handelte sich immer um eine  angewandte Abschlussarbeit, die eine konkret vorliegende Unternehmensaufgabe behandelte.

Hadi-Plast-Geschäftsführer Dr. Karsten Anger ist zugleich Kontaktperson für die Studierenden wie auch die betreuenden Professoren, Prof. Dr. Sabine Fuchs von der Hochschule Hamm-Lippstadt, Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer und Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner an der Fakultät für Maschinenbau an der Universität Paderborn. „Unseren Kunden in der Produktion Arbeiten auf dem neuesten Forschungsstand anbieten zu können, spricht für unsere Qualität, aber auch für unseren Anspruch, mit ihnen gemeinsam Neues zu entwickeln. Das ist auch für Studierende der Idealfall, weil sie hier vorbehaltlos Wissen einbringen und sich ausprobieren dürfen. Ein Gewinn – immer für beide Seiten!“, sagt Anger. Simon Eckert, der jetzt einen mit „sehr gut“ ausgezeichneten akademischen Grad Bachelor of Sience (B. Sc.) führen darf, forschte beim Möbel-Auszugsspezialisten Pöttker in Lippstadt. Nach einem vierwöchigen Praktikum bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung hatte er den Betrieb bereits kennengelernt und konnte sich dann erfolgreich mit der Entwicklung und Konstruktion von funktionsintegrierten Profilabschlussleisten in der Möbelindustrie befassen. In Profile eingesetzte Module, höhenverstellbar und sowohl für Rollen oder Gleiter geeignet, sind „seine“ Neukonstruktion. Wie Mark Haksteter, jetzt ebenfalls graduierter Bachelor, profitierte er von den regelmäßigen Besprechungen bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung. Konstruktion und Produktion in Einklang zu bringen, stand immer im Mittelpunkt der Arbeit. Haksteter konstruierte einen Multi-Material-Rohrträger mit umspritztem, metallischen Einleger. Diese Neuentwicklung, die dem jungen Mann eine glatte „1,0“ einbrachte, ist bereits als Gebrauchsmuster angemeldet, dem das Patent folgen soll.

Ella Lochbaum hat an der Hochschule Hamm-Lippstadt bei Prof. Dr. Sabine Fuchs die Faserlängenverteilung in PA66 unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Fasergewichtsanteilen untersucht. Sie wurde dafür mit einer „1,3“ belohnt und konnte ihr Know-how bereits als Hadi-Plast-Delegierte beim Kundenbesuch in Kanada einbringen. Aktuell bereitet sie sich, wie die beiden jungen Männer, in Paderborn auf ihren Master in Maschinenbau vor.

Hatice Malatyali hat mit ihrer „sehr gut“ benoteten Arbeit bei Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner an der Universität Paderborn über die Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung eines Umweltmanagementsystems bei der Hadi-Plast GmbH ihren Master of Sciene (M. Sc.) erworben. Die Forschung lässt auch sie nicht los: Hatice Malatyali wird nun promovieren. Aber: Wie die drei anderen Studierenden, die nach ihrem Bachelor-Abschluss jetzt einen Master anstreben, bleibt sie der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung erhalten. „Gutes Personal, das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch weiß, wovon es spricht, ist wichtig. Wir bilden es selbst aus und fahren sehr gut damit“, freut sich Karsten Anger. „Wir sind immer offen für interessierte Bewerberinnen und Bewerber.“

  • Hatice Malatyali, M. Sc.
    Neu im Team und doch schon bestens vernetzt: Hatice Malatyali, die während ihres Studiums des Witschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau auch koreanisch gelernt hat.
  • Hatice Malatyali, M. Sc.
Jul 18, 2017

Qualitäts- und Produktmanagement bei Hadi-Plast:

Hövelhof. Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau hat Hatice Malatyali studiert. Seit Mai ist sie bei der Hadi-Plast Kunststoff Verarbeitung verantwortlich für das Qualitäts- und Projektmanagement. Sie kennt das Unternehmen, seine Kunden und deren Anforderungen bereits seit drei Jahren.

Als studentische Hilfskraft hatte sie 2014 kurz vor ihrem Bachelor bei Hadi-Plast angefangen. „Ich wollte Praxis sammeln und prüfen, ob ich auf dem richtigen Weg bin“, sagt die junge Frau selbstbewusst. Ihr Weg war der richtige. Deshalb entschied sie sich, die Masterarbeit mit einer angewandten Aufgabenstellung aus dem Unternehmen zu realisieren, und untersuchte die Einführung und Umsetzung betrieblicher Umweltmanagementsysteme. So übernahm sie die Verantwortung für die Realisierung der revidierten DIN-EN-ISO-9001-Zertifizierung bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, die Anfang 2017 erfolgreich erteilt wurde.

Jetzt ist Hatice Malatyali sowohl intern als auch extern Ansprechpartnerin fürs Projekt- und Qualitätsmanagement. Ihr Vorteil: Die Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen sowie deren Arbeitsbereiche kennt sie schon sehr genau. Das spart viel Zeit, denn Fachgespräche erfolgen auf Augenhöhe. Sie freut sich darauf, nun auch ihre Kunden bei Projekten zu begleiten und mit den Tools des Qualitätsmanagements alle Prozesse der Produktentwicklungen abzuarbeiten. „Wenn wir die im Lastenheft festgeschriebenen Anforderungen dann in Serie produzieren, ist das  Projektmanagement für das Produkt abgeschlossen“, sagt die 26-jährige. „Hadi-Plast steht am Ende der Warenwirtschaftskette. Auf uns muss man sich in Sachen Qualität und Termintreue hundertprozentig verlassen können.“ Vor der damit verbundenen Verantwortung ist ihr nicht bange. „Ich kenne meine Fähigkeiten genauso wie das Team, da kann ich problemlos an meine Erfahrungen anknüpfen. Weil wir hier alle unsere Kompetenzen und Ideen einbringen dürfen, genießen auch die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Akzeptanz. Mehr kann ich mir für den Berufsstart nicht wünschen“, ist sich die Ingenieurin sicher.

  • Mathias Ostfeld
    Qualitätsmanager Mathias Ostfeld mit Brief und Siegel
May 22, 2017

Die Arbeitsmethoden für Qualitätsmanagementbeauftragte sind umfangreich: Prozessfähigkeit, KVP (kontinuierliche Verbesserungsprozesse), Ishikawa-Diagramme und Meßmitteluntersuchung gehören dazu. Diese Inhalte zählten, neben vielen anderen, zu den Themen, die Mathias Ostfeld bei seinem Fachlehrgang Qualitätsmanagementbeauftragter bei der IHK zu Bielefeld intensiv bearbeitete.

Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten

  • Ella Lochbaum mit Atlas
    (Foto: Wortart, Almut Thöring M.A.)
Apr 18, 2017

Hadi-Plast berät in Kanada

Kundenberatung und -information immer ernst zu nehmen, bedeutet auch, weite Wege zurück zu legen. Für Ella Lochbaum von der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung ist das selbstverständlich. Sie flog für ein solches Fachgespräch jetzt nach Kanada.

Dort war ihr Know-how über die Verarbeitung glasfaserverstärkter Polymere in technischen Bauteilen gefragt. Die Ingenieurin, die ihre produktorientierte Bachelor-Arbeit zum gleichen Thema verfasst hat, brachte also jede Menge Fachwissen sowie die Betriebskenntnisse aus ihrem mehrmonatigen Praktikum bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung mit, bei dem sie die Evaluation einer Prototypen-Entwicklung begleitete.

Das Unternehmen mit Sitz in Toronto wartete gleich mit mehreren Fragen und Problemstellungen zur Verarbeitung von Glasfasern auf. Erstaunt über den Besuch einer so jungen Ingenieurin, wurde Lochbaum herzlich aufgenommen und sofort ins Team der Kanadier eingebunden. Einen ganzen Tag verbrachte sie mit vielen Arbeitsgesprächen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen im international tätigen Unternehmen.

„Interessant war für mich, dass die Firma die Prototypen im eigenem Labor gleich testete und die Bauteile realitätsgetreu belastete. So konnte ich mit den Entwicklern wirklich ganz konkret über ihre Schwierigkeiten sprechen und in der Beratung auf unsere Erfahrungen im Betrieb sowie dessen technische Möglichkeiten bauen“, berichtet Ella Lochbaum. „Weil wir bei Hadi-Plast eng mit der Universität Paderborn und anderen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, sind wir nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern einen Schritt weiter. Davon können Kunden direkt profitieren, selbst transatlantische.“ Ella Lochbaum konnte sowohl bei Fertigungsproblemen als auch bei Produktoptimierungen behilflich sein. Außerdem leistete sie wertvolle Hilfe für den Bereich der Qualitätskontrolle, was bei der Produktion mit glasfaserverstärkten Polymeren in stark belasteten Bauteilen von großer Bedeutung ist.

  • (Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
    V.l.n.r.: Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
  • Balla Toure, Bathuan Ünal, Daniela Strohdiek, Manuel Melki Gümüs und Grabiel Elija
    V.l.n.r.: Balla Toure, Grabiel Elija, Daniela Strohdiek, Bathuan Ünal und Manuel Melki Gümüs
Feb 06, 2017

Vom Vollzeit-Job in die Ausbildung:

Hövelhof. Das Produktionsdaten-Management am PC liegt ihr besonders, Mailkontakte und Kundengespräche machen ihr großen Spaß: Daniela Strohdiek freut sich darauf, während ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung alles im Detail kennenzulernen. Doch am meisten schätzt sie das Arbeitsumfeld.

„Hier im Team zu arbeiten, fühlt sich an, wie in einer Familie zu sein“, sagt die 23-Jährige. Sie ist schon länger bei Hadi-Plast zu Hause. Nach dem Realschulabschluss begann sie zunächst eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte, merkte aber, dass das nicht „ihr“ Beruf wird. Als 450-Euro-Kraft fing sie 2015 in der Produktion bei Hadi-Plast an und stieg nach kurzer Zeit im folgenden Jahr auf Vollzeit um. Ihr Einsatz und ihre Affinität zur Datenverarbeitung blieb Geschäftsführer Dr. Karsten Anger nicht verborgen. Er fragte sie, ob sie nicht eine Ausbildung zur Industriekauffrau beginnen wolle. Strohdiek: „Zuerst war ich natürlich überrascht. Aber dann habe ich mich riesig über das Angebot gefreut. Denn ich suche schon länger eine Ausbildungsstelle, die wirklich zu mir passt.“ Mit Unterstützung der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung konnte sie noch ins bereits laufende Ausbildungsjahr einsteigen.

Ob Rechnungswesen, Vertrieb, Material- oder Personalwirtschaft – Daniela Strohdiek hat die Bereiche, in denen sie nun ausgebildet wird, schon ansatzweise kennengelernt. Und in der Produktion oder dem Versand macht ihr niemand etwas vor, „das kenne ich gut“, sagt sie selbstbewusst. In Kürze absolviert sie den ersten Block in der Berufsschule und ist gespannt auf das, was sie dort erwartet. „Ich habe mich gut informiert. Mit meinem Team im Rücken ist das gut zu schaffen“, sagt sie. Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. „Wenn es gut läuft, kann ich ja auf zwei Jahre verkürzen“, sagt sie lachend.

  • Auszubildenden der Hadi-Plast GmbH
Dec 06, 2016

Ausbildung mit modernster Technik

Hövelhof. Die Steuerung der Prozessstabilität ist für die vier Auszubildenden der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung von Anfang an Bestandteil ihrer Lehre. Die angehenden Verfahrensmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer lernen in ihrem Ausbildungsbetrieb an und mit modernster Technik. Technikbegeisterung ist die Voraussetzung dafür.

Die neueste ENGEL-Spritzgießmaschine der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung steht erst seit ein paar Wochen im Betrieb. Sie arbeitet mit 80 Tonnen Schließkraft und ist mit einem Linear-Roboter ausgestattet. „Wir lernen hier an Maschinen unterschiedlichster Schließkraft, die auch mit verschiedenen Robotern ausgestattet sind. Das ist für uns Azubis ideal“, sagt der 20-jährige Gabriel Elijah. Er hat seine Ausbildung bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung 2015 begonnen, ist also der erfahrenste im Team. Seine Mitstreiter, Manuel Melki Gümüs, (21), Batuhan Ünal (19), und Balla Toure (28), sehen das ähnlich. „Für uns sind Fragen wie Energieeffizienz oder Produktionssicherheit kein Thema. Damit gehen wir hier im Betrieb täglich um“, ergänzt Batuhan Ünal, der seine Ausbildung beim Hövelhofer Kunststoff-Spezialisten 2016 begann.

Die jungen Männer komplettieren ein internationales, hoch qualifiziertes Mitarbeiter-Team. Neben ihrer Ausbildung verbindet sie nicht nur eine Vorliebe für das Reisen und die Musik, insbesondere Hip-Hop, sondern auch für den Sport. „Unsere Auszubildenden sind Teamplayer, bei uns in der Produktion wie beim Fußball“, freut sich Geschäftsführer Ralf Dirks. Er setzt auf diese soziale Kompetenz, die für ein gutes Betriebsklima sorgt. Deshalb  schafft er zusammen mit Dr. Karsten Anger, Geschäftsführer F&E, ein Umfeld, das fordert wie fördert. „Wer Unterstützung benötigt, erfährt sie, wer besondere Fähigkeiten entwickelt, darf sich weiterbilden“, ist sein Credo, von dem auch alle anderen Mitarbeiter der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung profitieren. So wie der aus Mali stammende Balla Toure, der parallel zu seiner Ausbildung als Anlagen- und Maschinenführer noch einen Deutschkursus absolviert. So wird das Team gestärkt, aber auch die Individualität eines jeden einzelnen gewahrt.

Neben der Hardware stellt die Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung den Mitarbeitern ein entsprechendes Arbeitsumfeld zur Verfügung. „Für manche Auszubildenden ist es vielleicht nicht von Interesse, wie es in der Produktionshalle aussieht. Bei uns sind die Gehäuse der ENGEL- Maschinen in der Unternehmensfarbe gespritzt, reinweiß mit etwas dunkelgrau“, sagt der 21-jährige Manuel Melki Melki Gümüs. Er hat ein Faible für gutes Design. „Dabei macht ein harmonisch wirkender Arbeitsplatz doch gute Laune“, sagt er und lacht. “Ich verbringe hier viele Stunden. Da fühle ich mich gerne wohl. Deshalb freue ich mich schon auf die neuen Spritzgießmaschinen, an denen wir im nächsten Jahr sicher wieder ganz neue Dinge lernen werden.“